The Restless Conscience
Trailer Interview

Hava Beller Photo Dorothea von Haeften
ie Filmemacherin Hava Kohav Beller hat ihre schöpferischen Wurzeln im Theater. In Deutschland geboren und in Israel aufgewachsen, kam sie in die Vereinigten Staaten und studierte an der Juilliard School. Heute lebt und arbeitet sie in New York.

Für ihren Film The Restless Conscience (Das ruhelose Gewissen), an dem sie neun Jahre arbeitete, erhielt Ms. Beller mehrere Auszeichnungen. 1992 wurde The Restless Conscience für einen Academy Award (Oscar) in der Kategorie Best Documentary Feature nominiert.

1993 wurde Ms. Beller durch den Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Weitere Auszeichnungen kamen von der Petra Foundation am American Institute of Arts and Sciences, von der American Film and Video Association und von Women in Film, L.A. Ms. Beller erhielt auch den Cine Golden Eagle Award.

The Restless Conscience erlebte seine Uraufführung auf dem Sundance Film Festival. Der Kinostart fand im Walter Reade Theater, Lincoln Center, New York, statt, und später lief der Film im Quad Cinema. Seither war er in Kinos überall in den Vereinigten Staaten zu sehen (u.a. in Washington, D.C., Los Angeles, San Francisco, Boston, Houston, Seattle), und er wurde von PBS landesweit im Fernsehen ausgestrahlt.

Der Film wurde in Großbritannien, Rußland, Polen, Frankreich, Belgien, Dänemark, der Schweiz, Österreich, Deutschland, Finnland, Portugal, Italien, Australien, Japan, Taiwan, Haiti, Israel, der Türkei, Jordanien, Lateinamerika und Afrika im Fernsehen gezeigt. Er war auch in Irland, Kanada, Neuseeland und Indien zu sehen. The Restless Conscience wird an deutschen und australischen Schulen eingesetzt und an amerikanischen Universitäten und Colleges gezeigt. Im Anschluß an solche Vorführungen beantwortet Ms. Beller häufig Fragen aus dem Publikum.

In The Restless Conscience befaßt sich Ms. Beller eingehend mit dem Naziterror und mit denen, die ihn im eigenen Land bekämpften. Der Film wurde in dreizehn Sprachen übersetzt und befindet sich derzeit im Verleih im In- und Ausland.

Ms. Bellers neuer Film, The Burning Wall, wurde bei seiner Uraufführung im Panorama-Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit großem Beifall aufgenommen (und stieß auf Ablehnung durch Neonazis und DDR-Altfunktionäre). In New York lief er im Film Forum an (siehe Pressestimmen).

Der Film läuft mittlerweile in Kinos in den Vereinigten Staaten, und er wird an amerikanischen Universitäten und Colleges gezeigt. Im Anschluß an solche Aufführungen beantwortet Ms. Beller häufig Fragen aus dem Publikum.

The Burning Wall wurde von der BBC in Großbritannien ausgestrahlt, er lief im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Finnland und wurde in Deutschland vom Bayerischen Rundfunk, vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, von Phoenix und von EinsExtra gezeigt, ebenso von Discovery Channel. Der Film wurde in Berlin im Kino Arsenal sowie im Zeughaus-Kino des Deutschen Historischen Museums aufgeführt, ferner in München, Bonn, Leipzig, Potsdam, Chiemsee und Schloß Elmau. Im Anschluß an Vorführungen in bayerischen Schulen beantwortete Ms. Beller Zuschauerfragen.

The Burning Wall war auf zahlreichen Festivals zu sehen, u.a. auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin und auf internationalen Filmfestivals in Jerusalem, Hollywood, Anchorage, Vancouver, Warschau und Oslo.

The Burning Wall erhielt den Best Documentary Award auf dem Hollywood Film Festival und den Best Documentary Award auf dem Anchorage International Film Festival.

In The Burning Wall untersucht Ms. Beller das höchst aktuelle Dilemma individuellen Widerstands innerhalb eines totalitären Staates. Der Film gibt ein Bild vom Entstehen einer Opposition – von den ersten Regungen des Sichwehrens einzelner bis hin zu dem erstaunlichen Anschwellen des Widerstands, der die Mauer zu Fall brachte und zum Zusammenbruch der Deutschen Demokratischen Republik führte.

The Burning Wall wurde ins Deutsche, Spanische und Finnische übersetzt und befindet sich derzeit im Verleih im In- und Ausland.
© 2006 Hava Kohav Beller • Website by Alexej Steinhardt